Vorgartenwettbewerb 2026

Klimafitte und artenreiche Vorgärten in NRW gesucht

Die Verbände Wohneigentum NRW,, Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW und der Landesverband der Gartenbauvereine NRW loben in 2026 wieder einen Fotowettbewerb aus. Vom 1. April bis 1. August 2026 werden die schönsten, klimaangepassten und artenreichen Vorgärten in Nordrhein-Westfalen gesucht. Die Siegergärten werden im August 2026 auf der LAGA Neuss gekürt.

Grün, vielfältig, zukunftsfähig: Zeigen Sie uns, was Ihr Vorgarten kann

Ein klimafitter Vorgarten ist nicht nur ein Blickfang, sondern auch ein aktiver Beitrag zum Natur- und Klimaschutz: Er spendet Schatten und sorgt für ein angenehmes Klima vor der Haustür, speichert Regenwasser, bindet Feinstaub, bietet Lebensraum für Insekten und Vögel – und macht Ihr Zuhause somit zu einem Wohlfühlort für Mensch und Tier.

Ob großzügig oder klein, ob wilder Blütenmix oder grüne Oase – wir prämieren Gärten, die…

So nehmen Sie teil

Senden Sie uns bis zu drei aussagekräftige Fotos (max. 8 MB pro Bild) Ihres Vorgartens an vorgarten@wohneigentum.nrw. Bitte kennzeichnen Sie die Dateien wie folgt: „Name_Vorname_Wohnort“.
Teilnahmeberechtigt ist jede Eigentümerin und jeder Eigentümer eines Vorgartens in Nordrhein-Westfalen.

Gewinn und Siegerehrung

Die besten fünf Gärten werden von einer fachkundigen Jury ausgewählt. Auf die Gewinner wartet ein Gartengutschein im Wert von je 1.000 Euro, einzulösen bei einem Mitgliedsbetrieb des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW. Außerdem werden die Preisträgerinnen und Preisträger feierlich im Rahmen einer Veranstaltung am 29. August 2026 auf der Landesgartenschau in Neuss ausgezeichnet – dem perfekten Ort für die Preisverleihung, denn Gartenschauen sind Paradebeispiele für vielfältige Gartenkunst und kreative Gestaltungsmöglichkeiten. Sie zeigen, wie klimaresiliente Gärten von morgen aussehen können und machen Lust auf mehr Grün in Stadt und Land.

Veranstaltet wird der Fotowettbewerb vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW, dem Landesverband der Gartenbauvereine NRW und dem Verband Wohneigentum NRW.

Wettbewerb „Abpflastern 2026“

Machen Sie mit beim Entsiegelungswettbewerb „abpflastern“ und bringen Sie Ihre Gemeinde nach vorne. Mit dem Entsiegelungswettbewerb treten Städte und Gemeinden gegeneinander an, um versiegelte Flächen wie Pflastersteine, Asphalt oder verschotterte Vorgärten zurückzubauen und Platz für Neues zu schaffen.

Der allererste abpflastern-Wettbewerb in Deutschland fand vom 21. März bis zum 31. Oktober 2025 statt. Ein voller Erfolg für die Natur: 469.983 Steine wurden im Wettbewerb 2025 abgepflastert. Besonders erfolgreich waren Kommunen in NRW – so Mettingen, Emsdetten, Greven und Metelen.

Der Wettbewerb startet auch 2026 – mehr Städte, mehr Steine und mehr Spaß. Machen Sie mit – ob allein als Privatperson, als Gruppe, im Gartenbau- oder Heimatverein, Schule, Unternehmen und Gemeinden und Städten.

Grüne Gründe für die Teilnahme

Dann nehmen Sie teil am Entsiegelungswettbewerb abpflastern.

Termine

 Was ist zu tun?

Bringen Sie Ihren Heimatort auf das Siegertreppchen – jeder Quadratmeter zählt. Während Schottergärten und versiegelte Flächen zahlreiche Nachteile mit sich bringen, schützen grüne Gärten in Zeiten des Klimawandels durch Verdunstungskühle und Versickerung vor Sommerhitze und Starkregenschäden. Und: Mit der passenden Pflanzenauswahl lässt sich eine Blütenpracht schaffen, die zugleich pflegeleicht ist – als nachhaltige Alternative zu den sogenannten Schottergärten. Entsiegeln und begrünen lohnen sich.

Mehr Infos zum Ablauf, Förderungsmöglichkeiten und guten Beispielen findet man unter www.abpflastern.de.

"Aufbruch 2026" - Abpflasterwettbewerb des Kreises Soest

Geldprämie für das Entsiegeln von eigenen Flächen

Auch der Kreis Soest macht erstmals mit beim bundesweiten Abpflasterwettbewerb und hat eine eigene Aktion auf die Beine gestellt.
Ob im eigenen Vorgarten, auf Schulhöfen oder auf bislang versiegelten Nebenflächen: Mitmachen beim Entsiegelungswettbewerb können Privatpersonen, Vereine, Unternehmen sowie Kommunen im gesamten Kreisgebiet. Die Flächen zu entsiegeln, also Asphalt, Beton oder Pflaster aufzubrechen und zu begrünen, ist wichtig: Regenwasser kann wieder versickern, Lebensräume für Tiere und Pflanzen werden geschaffen und die Sommerhitze staut sich nicht mehr so stark. „Jeder kleine Beitrag zählt“, sagt Anja Berg, Klimaanpassungsmanagerin des Kreises Soest, die auch die eigens entwickelte Wettbewerbs-App betreut.

App herunterladen und mitmachen

Wer eigene Flächen entsiegeln und damit am Wettbewerb teilnehmen möchte, ruft die Aufbruch-2026-App unter www.kreis-soest.de/entsiegeln auf. Mit wenigen Klicks wird die Fläche in ein Formular eingetragen, anschließend werden ein Vorher- und ein Nachher-Foto hochgeladen – und schon wird die Fläche gezählt. Transparenz ist garantiert: Auch die Auswertung sowie die Einsicht in den aktuellen Stand des Wettbewerbs erfolgen digital über die Anwendung. Die Aktion läuft bis zum 31. Oktober 2026.

Zusammenarbeit für ein gemeinsames Ziel

„Aufbruch 2026“ ist ein Gemeinschaftsprojekt, das zeigt, wie gut die Zusammenarbeit im Kreis funktioniert. „Wir verfolgen ein gemeinsames Ziel: Wir wollen den gesamten Kreis lebenswerter machen und besser gegen die Folgen des Klimawandels wappnen“, unterstreicht Anja Berg gemeinsam mit ihren Amtskollegen Rainer Wolf, Projektmanager der Stadt Soest, und Heike Paesel, Klimaprojektmanagerin der Stadt Lippstadt. In beiden Städten folgen eigene Aktivitäten.

Gewonnene Flächen begrünen

Grünflächen verbessern das Mikroklima, fördern die Artenvielfalt und tragen zur Vorsorge gegen Starkregenereignisse bei. Jeder entsiegelte Quadratmeter ist ein konkreter Beitrag zur Klimaanpassung – mit direkt vor Ort spürbarer Wirkung. Ob Pflanzbeet, Rasen, Blumenwiese oder auch Selbstbegrünung, es gibt vielfältige Möglichkeiten. Als zusätzlichen Anreiz stellt der Kreis Soest Saatgut mit einer heimischen Wildblumenmischung zur Verfügung, um neu gewonnene Flächen naturnah zu begrünen. Die Saatguttütchen sind beim Kreis Soest, bei der Stadt Soest sowie bei der Stadt Lippstadt erhältlich. Zudem bietet die Stadt Soest ein eigenes Förderprogramm zur Entsiegelung und zur Umwandlung von Schottergärten an, die Soester Bürgerinnen und Bürger ebenfalls nutzen können.

Wanderpokal und Geldpreise winken

Auch der Wettbewerbsgedanke kommt nicht zu kurz: Die Kommune mit der größten entsiegelten Fläche wird ausgezeichnet und erhält einen Wanderpokal, der im Folgejahr bei „Aufbruch 2027“ weitergereicht wird. In den Kategorien Privatperson, Verein und Unternehmen warten zudem attraktive Preise auf die Entsiegelungsmeisterinnen und Entsiegelungsmeister 2026. So gibt es für die Besten im jeweiligen Teilnehmerkreis 500 Euro als Geldpreis zu gewinnen.
Wer Fragen zu dieser Aktion hat, kann sich an die Projektmanagerin Anja Berg wenden, Telefon 02921/302738-